AG#57 – Lost

Und dann kommt doch noch etwas Gutes rum, dieses Jahr. Im November. Wer hätte das gedacht? Na wenigstens hier im Blog geht es wieder weiter. Die Koalitionsverhandlungen hatten uns gebremst. Die Impfwirkungen hatten uns geschwächt. Nebenbei müssen die Autos durch den TÜV und die Motorräder auf den Hänger. Dinge müssen sich bewegen und so ist da auch bei uns. Also nehmen wir noch einmal etwas Schwung mit für den Jahresendspurt. 2022 – das wird sicher ganz groß… Ich hab da so ein Gefühl! Ihr kommt alle ganz groß raus…

AG#56 – Anpassungsstörung

2021 – die Fortsetzung der Seuche – mit anderen Mitteln. 


Da hauen die Leute einfach ab. Hat man sich gerade so nach 11 Jahren an die komischen Typen gewöhnt und dann – zack – sind sie auch schon wieder weg. So ist das eben in dieser schnelllebigen Business-Welt. Naja – es ist viel gesagt und es hat schon alles Hand und Fuß – aber gefallen muss es mir deswegen ja noch lange nicht. Zumal es sich eben auch gerade irgendwie häuft. 

Aber darum geht es hier auch musikalisch.

Um Abschiede, um Veränderungen, um Lebensentwürfe und darum zu verlassen und verlassen zu werden. Es wird aber auch neu angefangen und es wird zurückgekehrt. Alles sehr schön…

Ich drück die Daumen…

AG#55 – Urban Butterfly

Februar 2021, Ein Jahr lang schon Pandemie. Wenn das kein Grund ist zu feiern! Also stellt die Stühle im Wohnzimmer zur Seite. Schmeißt die Videochats an – holt Euch’n paar Freunde dazu und dreht die Anlagen auf. Der Nachbar kann sich nicht Beschweren kommen – er darf die Wohnung nicht verlassen. Es läuft alles für uns…


Wie so oft sind die Titel mit mittelmäßiger technischer Geschicklichkeit zusammengemischt – aber dafür mit um so mehr Liebe und Sorgfalt ausgesucht und zusammengestellt. Hier gibt es Klassiker in neuem Gewand und am Ende und nur für die Message und totally unrelated etwas deutschen Sprechgesang…

OK KID stellen hier irgendwie ’ne ziemlich große Frage… Kann man mal drüber nachdenken.

Nachdenken und hören könnt Ihr hier oder drüben bei Soundcloud…


Bleibt gesund. 

AG#54 – Hoffnung

Es gibt ja den bekannten Spruch: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Eigentlich ist es schon recht traurig, sich doch noch an einem kleinen Grashalm festzuhalten, wenn schon alles verloren scheint.

Aber ohne Hoffnung geht es nicht!
Sei es, man hofft, dass der Bus doch noch kommt, denn man hat ja nun schon so lange gewartet, dass der/die freundliche Paketbote/-in heute noch das ersehnte Produkt vorbeibringt, der DSL-Techniker den Bitfehler findet oder in nächster Zeit wieder Konzerte und Club-Besuche (in welchem Rahmen auch immer) und im nächsten Jahr vielleicht wieder Skifahren möglich ist.

Dieser Mix soll auf jeden Fall Hoffnung machen. Es darf wieder mitgesungen (wenn auch erst beim 3. Mal Anhören) und natürlich mitgetanzt werden, aktuell natürlich nur allein im Wohn- oder Badezimmer.

Viel Spaß und bleibt zuversichtlich!

Euer Turbo W

AND ONE Tempodrom 2016

AND ONE – live

Es ist eine schwere Zeit …

Seit nun neun Monaten ist es nicht mehr möglich, laute Musik in Clubs oder Konzertsälen zu hören und beim Tanzen den Alltagsstress zu vergessen.

Normalerweise war ich einmal im Jahr bei einem AND ONE Konzert, entweder in Berlin (die letzten Male im Tempodrom) oder wie 2019 in Belgien beim W-Festival (was extrem gut war).

Um den “Drive” eines AND ONE Live-Konzerts in Ansätzen zu vermitteln, hier ein paar LIVE-Versionen recht bekannten Songs.

Bleibt stark in dieser harten Zeit. Und lasst die Snare-Drum scheppern …

“1 – 2 – 3 Why don’t you buy another AND ONE?”

Euer turbo_w

AG#52 – Stephen Hawking

Es ist wieder Zeit für Tanzmusik – auch wenn man die gerade alleine spielen, hören und betanzen muss. Aber das ist eben so. Wir hatten sicher alle ganz andere Pläne für den Sommer. Aber dann sind wir eben eine Saison demütig und glücklich darüber, dass wir bisher nicht im Krankenhaus liegen mussten. Wenn man das einmal verinnerlicht hat, dann ist das alles gar nicht mehr so schlimm. 

Weil man nicht auf Anhieb den Text versteht, der im Stephen Hawking Track transportiert wird hab ich Euch den mal rausgeschrieben. Klingt für mich so, als wäre da was Wahres dran… Aber was weiß ich schon.


We are entering an increasingly dangerous period of our history. Our genetic codes still carries the selfish and aggressive instincts that were our survival advantage in the past.

But I’m an optimist.

If we are the only intelligence in the galaxy – we should make sure we survive and continue. If we can avoid disaster for the next two centuries – our species should be save. Our only chance of long term survival is not to remain lurking on planet earth but to spread out into space.

Und weil wir uns hier immer weiter entwickeln, verlinkt ich mal den Mix hier auch noch auf Soundcloud.

Nuke Club Engel

AG#51 – Dance at Home

Tja, was soll man zur Zeit sagen/schreiben? Die Krise hält jeden in Atem. Offiziell darf man keine Freunde besuchen, nun auch in Berlin nur mit Maske unter andere Menschen, und vor allem, nicht tanzen gehen. Das nervt mich am meisten!

Schon das ganze Jahr über bastel ich an einem neuen Mix. Den hab ich nun endlich fertiggestellt. Das Motto sollte klar sein: Nach anfänglicher leicht depressiver Stimmung (wer hat die gerade nicht?), geht es zur Mitte hin ordentlich ab, so dass man die Tanzschuhe rausholen und gern auf dem eigenen Dancefloor (in der Küche, im Bad, im Wohnzimmer oder im Schrank) absteppen kann. “Will der Sheriff tanzen geh’n, tanzen alle, das ist schön!”

Viel Inspiration hat, wie so oft, der Nuke Club geliefert! Hoffentlich übersteht diese wichtige Instanz die schwierige Zeit! Wenn man möchte, kann man einen kleinen Betrag spenden: paypal.me/nukeclub
Ab und zu gibt es einen Live-Stream auf ihrer Facebook Seite.

Macht’s gut und bis bald!

Turbo W

AG#50 – die neue Seltsamkeit

50 Stück Musik sind fertig.


Wer hätte das gedacht! Ein großer Erfolg.
Also für uns 😉, möchte ich sagen.

Ich will auch gar nicht so viel schreiben. Die Zeiten sind wirklich verrückt. Auf Arbeit beschäftigten sich Kollegen von Berufs wegen mit Prognosen der Wirtschaft. Alles lief und lief und es fiel mal hier oder da der Begriff des ‘schwarzen Schwans’. Ich wusste damit erst nichts anzufangen, erfuhr dann aber, dass der schwarze Schwan das Sinnbild des unvorhergesehenen Negativereignisses ist, dass einfach mal alle Prognosen und Vorhersagen zunichte machen kann. Das ist dann wohl unsere Corona Virus. Was für ein großer und tiefschwarzer Schwan. Wahnsinn.
Wer hätte noch Silvester gedacht, dass wir im April alle zuhause sitzen…

Dazu passend, mein Quarantäne-Tape.
Wie so oft hatte ich hier was ganz anderes gedacht. Vorgestern hatte ich hier noch ’ne ganz andere Playliste am Start aber das hat so gar nicht funktioniert. Hat nicht gepasst und irgendwann ist mir aufgefallen – das will ja im Moment auch keiner hören. Also bin ich durch meine Bibliothek durchgegangen und hab hier, mit der #50 jetzt mein Quarantäne-Tape zusammengeschraubt. Es geht um Ausgehbeschränkungen um die verlorene Sommerurlaube, um Existenzängste, um den Weltuntergang um Social Distancing und um die neue Seltsamkeit da draußen… Hoffnung ist auch mit dabei und Liebe. Nicht zu knapp, hoffe ich 😉. Es ist wirklich erstaunlich wie gut manche Lieder hier reinpassen. Wie gut die Texte auch vor diesem Hintergrund Sinn ergeben.

Übergange wie immer handwerklich fragwürdig – aber so ist das eben, wenn man nebenbei noch die Küche räumt und den Abwasch macht. Ich in der Küche, meine Frau einen Tisch weiter an der Nähmaschine… Masken nähen – für die Freunde und Bekannten. Die haben ja Nichts und werden es in den nächsten Tagen in Brandenburg/Berlin wohl benötigen.

Die Musikauswahl ist dabei durchaus zu hinterfragen. Hier und da schleichen sich sogar Schlagerelemente mit ein. Aber es passt. Also find ich. 😉

Wie immer das alles für uns ausgeht. Bleibt gesund.

AG#43 – Freitag, der 13.

Was man sich so alles auf der Festplatte findet … Die AG43 Episode war damals zwar geplant, hat es aber nie auf die Webseite geschafft. Das wird nun nachgeholt!

Freitag, der 13. Juli 2018 war rückblickend tatsächlich ein sehr schöner Tag und hatte absolut nichts mit dem merkwürdigen Aberglauben zu tun, der diesem Tag nachgesagt wird. An einem sonnigen Nachmittag in gemütlicher Atmosphäre (siehe Foto) entstand dieser spontane Mix im Rahmen des Melt!Festivals auf dem damals noch im Ticketpreis inbegriffenen Caravan-Campingplatz.

Aus heutige Sicht, war die Welt damals noch in Ordnung.
Merkwürdig, irgendwie sagt man das immer, oder? Sollte das einem zu denken geben? Bringt die Zukunft nur Schlechtes? Nein, das kann nicht sein!!!

Ich möchte Euch diesen Mix nicht vorenthalten, weil er vielleicht in der aktuell schwierigen Situation auch etwas Mut und Kraft spendet. An Knallerhits wurde jedenfalls nicht gespart. Selbst Paul Kalkbrenner hat schon in seinem eigenen Dokumentarfilm “Berlin Calling” gewusst, wie man in den eigenen vier Wänden ausgiebig feiern kann.

via GIPHY

Macht mit, kommt gut und, man kann es nicht oft genug sagen, gesund durch die nächste Zeit! Wir werden irgendwann wieder alle zusammen lachen, tanzen und Bier trinken! Vielleicht sogar bewusster und ausgiebiger als zuvor, weil wir dann wissen, wie viel diese Freiheit, die Gesundheit und das Wiedersehen der Freunde wert ist.

Bis dahin,

Turbo W

AG#49 – Flash of Light

Es hat gedauert, aber noch im Oktober gibt es ein Update hier auf der Seite. Wenn das mal nichts ist! Ich jedenfalls freu mich. Das tolle Foto hier oben kommt wieder von Tim. Danke dafür.

Musikalisch ist es dieses Mal wieder voll gut elektronisch.

Sommer, Herbst, hier und da – zu wenig Zeit für die schönen und vor allem für die wichtigen Dinge. Es war auf jeden Fall ein verrückter Sommer. Es wurde geheiratet und leider auch gestorben. Und Krank sind sie, die Leute – aber es wird gekämpft und wir haben trotzdem gefeiert und waren viel draußen. Und die Kinder wachsen nicht ganz so schnell wie die Sonnenblumen 🌻 – aber dafür bleiben die Kids natürlich auch im Winter. 

Zur Musik: Es freut mich, dass ich endlich ‚ne schöne Stelle für den Blade Runner Remix gefunden habe und möchte ganz klar auch Andreas grüßen, der mich auch hier und da mal auf gute Tracks hingewiesen hat. Danke, Danke, Danke.

Jetzt kann es losgehen. Boxen an und – Laut. 


Bis dann